Stromspartipps

Stromsparen rockt! Rocken Sie mit.

Und dafür brauchen Sie meist nicht mal besonderes Equipment, sondern müssen einfach nur ein paar einfache Tipps und Hinweise beachten:

 

Hören Sie den Sound der Zeit!

Stromsparen rockt! Wer up to date sein will, hört den Sound der Zeit – und lebt danach. Die Tonarten: A, A+, A++ und A+++. Das Thema in all seinen Variationen: Effizienz. Also gehen Sie mit, erweitern Sie Ihr Bewusstsein! Dabei müssen Sie auf nichts verzichten. Schon kleine Veränderungen im eigenen Verhalten und der Einsatz energiesparender Technik können den Stromverbrauch drastisch senken.

 

Die Hauptacts im Stromsparkonzert.

Da ist Musik drin: Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank oder Backofen, aber auch Fernseher, Stereoanlage und PC sind in einem durchschnittlichen Haushalt für über 50 % des Stromverbrauchs verantwortlich. Hier lohnt sich der Einsatz neuer, sparsamer Geräte besonders. Deren Energieeffizienz erkennen Sie am EU-Label der Europäischen Kommission: Die Klassen A, A+, A++ und A+++ verweisen auf eine besonders günstige Energiebilanz.

 

Ein echter Oldie: Stand by me!

Im Stand-by-Modus verbrauchen Elektronikgeräte Strom, obwohl sie gerade Pause haben. Trennen Sie deshalb „schlafende“ Fernseher, Stereoanlagen, PCs etc. vom Stromnetz. Am einfachsten erledigen Sie dies über eine Steckerleiste mit Schalter. Beim Kauf eines neuen Geräts achten Sie auf eine geringe Energieaufnahme im Stand-by oder erwerben gleich eines ohne Stand-by-Modus. Monitore und PCs sollten Sie so einstellen, dass sie bei Nichtbenutzung möglichst schnell in den Energiesparmodus wechseln.

 

Test, 2, 3 ... Test, Test...

Jede Band macht vor einem Auftritt einen Soundcheck. Und Sie? Checken Sie Ihr Strom-Ensemble! Mit einem einfachen Messgerät können Sie die Falschspieler und Stromfresser unter Kühlschrank, Waschmaschine & Co. schnell entlarven.

 

Die hellen Töne Ihrer Lichtsession.

Licht trifft Effizienz. Moderne LED- oder Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und bieten mit unterschiedlichen Lichtfarben und Schnellstarttechnik eine hervorragende Lichtqualität. Mit Bewegungsmeldern, Zeit- und Dämmerungsschaltern können Sie Ihre Lightshow zu Hause zudem bedarfsgerecht regeln und so noch mehr sparen.

 

Stromsparer sind keine Warmbader!

Warmwasser sparen, heißt Energie sparen. Deshalb: Duschen Sie lieber öfter mal statt zu baden, verwenden Sie Wassersparbrausen und Durchflussbegrenzer an Wasserhähnen. Ersetzen Sie herkömmlich gesteuerte Durchlauferhitzer durch elektronische. Und lassen Sie die Umwälzpumpe an Ihrer Heizung überprüfen: Ist deren Wirkungsgrad noch Stand der Technik? Ansonsten: besser austauschen.

 

Waschen – trocknen – legen!

Der neue Style: Wäsche waschen mit Verstand. Gut gefüllt wäscht jeder Waschautomat am effizientesten. Also machen Sie Ihre Maschine voll! Außerdem: Vorwäsche ist out und gewaschen wird nicht heißer als nötig. Ein Waschgang mit 30 °C spart gegenüber einem mit 60 °C rund 30 % Strom. Beim Trocknen gilt: Die Wäscheleine ist am ökologischsten. Müssen Sie einen Trockner einsetzen, sollten Sie die Wäsche vorher gut schleudern. Zusammenlegen? Kostet höchstens etwas Nerven.

 

Kitchen Blues: Kochen mit Köpfchen.

Oh Yeah! Auch beim Kochen können Sie sparen: am meisten mit einem Induktionskochfeld. Bei allen anderen Herden müssen Sie besonders darauf achten, dass der Topf zur Plattengröße passt. Generell gilt außerdem: Wer mit (passendem) Deckel kocht, verbraucht dreimal weniger Energie. Noch effizienter geht’s mit einem Schnellkochtopf. Beim Essen können Sie sich dafür umso mehr Zeit lassen, that’s alright!

 

Splish Splash – das Spülmaschinen-Solo!

Wussten Sie, dass Sie mit einer modernen, energieeffizienten Spülmaschine weniger Wasser und Energie verbrauchen, als wenn Sie mit Hand spülen? Vor allem wenn Sie die Maschine gut befüllen und deren Energiesparprogramm nutzen. Also: Finger weg von der Spülbürste!

 

Coldplay hört Ihr Kühlschrank am liebsten.

Damit Ihr Kühl- oder Gefrierschrank weniger Energie aufwenden muss, stellen Sie ihn an einen möglichst kühlen Ort. Vermeiden Sie auf jeden Fall die direkte Nachbarschaft zu Herd, Backofen oder Heizung. Drehen Sie die Kühltemperatur außerdem nur so weit herunter wie nötig und öffnen Sie ihn immer nur kurz. Denn Fact ist nun mal: Tür auf, Kälte raus.

 

Askese? No Way! Genuss mit Vernunft? Aber immer!

Haben Sie eine Sauna in den eigenen vier Wänden? Eine Klimaanlage, Solarium oder Wasserbett? Schön, diese und ähnliche Einrichtungen machen das Leben besonders angenehm. Leider verbrauchen sie aber auch besonders viel Strom. Überlegen Sie deshalb, wann Sie die Klimaanlage einschalten oder wie lange Sie die Sauna auf Hochtouren laufen lassen. 

 

Pump it up!

Heizungsumwälzpumpe. Klingt nicht gerade sexy, meinen Sie? Ist aber eine große Nummer, wenn’s ums Stromsparen geht. Gegenüber herkömmlichen ungeregelten Standardpumpen verbrauchen moderne Heizungsumwälzpumpen bei gleicher Leistung bis zu 80 % weniger Strom. Möglich machen dies eine intelligente Steuerung, welche die Leistungsaufnahme der Pumpe dem Druck in der Wasserleitung anpasst, und ein elektronisch geregelter Pumpenmotor mit hervorragendem Wirkungsgrad. Fragen Sie doch mal Ihren Manager, ob sich in Ihrem Fall ein Austausch lohnt.

 

Ihre heißesten Scheiben.

Sie sind der DJ auf Ihrer Energiespar-Party – und Ihre Scheiben geben den Takt an. Kein Wunder: Schließlich gehen 25–30 % der Heizwärme über die Fensterflächen verloren. Den derzeit besten Sound bringt eine gute 3-Scheiben-Verglasung in Kombination mit wärmegedämmtem Fensterrahmen und Abstandshalter aus Edelstahl oder Kunststoff. Im Vergleich zu einer Einfachverglasung können Sie damit die Wärmeverluste um bis zu 88 % reduzieren und selbst gegenüber einer Zweifach-Wärmedämmverglasung sind es noch immer ganze 42 %. Bravo! Als Zugabe gibt’s dann nur noch eins: richtig lüften.

 

High End – das Stromspar-Equipment.

Mit vielen Details können Sie Ihren Strom- und Energiespar-Auftritt weiter perfektionieren. Zum Beispiel mit Energiespar-Armaturen in Küche und Bad: Die bringen Warmwasser nur dann zum Fließen, wenn Sie sich bewusst dafür entscheiden. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Einhandarmaturen, die in der am häufigsten verwendeten Mittelstellung immer auch Warmwasser anfordern – bei kurzer Anwendung (Händewaschen) meist ohne Effekt, aber mit Verbrauch. Bleiben Sie also am Puls der Zeit und begeistern Sie sich für die großen und kleinen Innovationen, die helfen, Energie noch effizienter einzusetzen.

 

Diese Hinweise beruhen auf Energiespartipps des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Mehr Infos und nützliche Tipps zum Stromsparen finden Sie auch auf
www.vis-energie.bayern.de und www.energieatlas.bayern.de