Windenergie

Neben der Wasserkraft ist die Windenergie die kostengünstigste Form erneuerbarer Stromerzeugung. Windenergieanlagen haben einen geringen Flächenbedarf und produzieren ihren Strom vorwiegend im Winter, wenn der Bedarf am höchsten ist.

Der Ausbau der Windenergienutzung ist in Bayern gut vorangekommen. Ende 2018 waren in Bayern über 1.100 Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von ca. 2,5 Gigawatt (GW) am Netz. Die Stromerzeugung hat sich bis Ende 2017 auf 4,5 TWh erhöht.

Der Bayerische Windatlas ist eine Planungs- und Orientierungshilfe für Kommunen, regionale Planungsverbände, Bürger, Energie­versorgungs­unter­nehmen und Investoren. Verschiedene Karten zeigen die Wind­ge­schwin­digkeit in 100 Metern, 130 Metern und 160 Metern Höhe über Grund, den typischen Nabenhöhen von Wind­energie­anlagen. Der Bayerische Windatlas liefert mit seinen detaillierten Energieertragskarten einen regionalen Überblick über die Chancen der Windenergienutzung. Windkarten und Ertragsindex finden Sie im Kartenteil des Energie-Atlas Bayern. Dort steht auch eine 3-D-Analyse von Wind­energie­anlagen zur Verfügung.

Wichtig ist, dass der weitere Ausbau der Windenergie in Bayern raum-, natur- und landwirtschaftsverträglich erfolgt und regionale Wertschöpfungspotenziale weitestgehend ausgeschöpft werden. Schließlich muss der Ausbau der Windenergie im Verbund mit der Anpassung der Stromnetze, dem Bau neuer Speicher sowie der Entwicklung neuer Speichertechnologien zusammen mit der Steigerung der Energieeffizienz erfolgen.

Beiträge zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Bayern 2017