Windkraft

Neben der Wasserkraft ist die Windenergie die kostengünstigste Form erneuerbarer Stromerzeugung. Windenergieanlagen haben einen geringen Flächenbedarf und produzieren ihren Strom vorwiegend im Winter, wenn der Bedarf am höchsten ist.

Der Ausbau der Windenergienutzung ist in Bayern gut vorangekommen. Bayern konnte von Anfang 2013 bis Ende 2015 einen Zubau von 782 Megawatt (MW) bzw. 297 Anlagen verzeichnen. Somit waren Ende 2015 in Bayern insgesamt 937 Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 1,893 Gigawatt (GW) am Netz. Die Stromerzeugung hat sich bis Ende 2014 auf 1,8 TWh erhöht.

Der Bayerische Windatlas ist eine Planungs- und Orientierungshilfe für Kommunen, regionale Planungsverbände, Bürger, Energie­versorgungs­unter­nehmen und Investoren. Verschiedene Karten zeigen die Wind­ge­schwin­digkeit in 100 Metern, 130 Metern und 160 Metern Höhe über Grund, den typischen Nabenhöhen von Wind­energie­anlagen. Der Bayerische Windatlas liefert mit seinen detaillierten Energieertragskarten einen regionalen Überblick über die Chancen der Windkraftnutzung. Windkarten und Ertragsindex finden Sie im Kartenteil des Energie-Atlas Bayern. Dort steht auch die neue 3-D-Analyse von Wind­energie­anlagen zur Verfügung

Wichtig ist, dass der weitere Ausbau der Windenergie in Bayern raum-, natur- und landwirtschaftsverträglich erfolgt und regionale Wertschöpfungspotenziale weitestgehend ausgeschöpft werden. Schließlich muss der Ausbau der Windenergie im Verbund mit der Anpassung der Stromnetze, dem Bau neuer Speicher sowie der Entwicklung neuer Speichertechnologien zusammen mit der Steigerung der Energieeffizienz erfolgen.

Beiträge zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Bayern 2014