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TechnologieTransferZentrum-Elektromobilität der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt - Leistungselektronische Systeme für die Energiewende sowie bidirektionale Schnellladesysteme zur Ankopplung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an die elektrischen Energienetze

Informationen zum Projekt

Leistungselektronische Systeme für die Energiewende sowie bidirektionale Schnellladesysteme zur Ankopplung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an die elektrischen Energienetze

Das TechnologieTransferZentrum-Elektromobilität (TTZ-EMO) erforscht und entwickelt, in enger Kooperation mit Industriepartnern, leistungselektronische Systeme aller Art, insbesondere Ladesysteme für die Elektromobilität.

Ein Schwerpunkt im Bereich Elektromobilität liegt bei der Entwicklung von bidirektionalen Schnellladesystemen zur Ankopplung von Elektro- und Hybridfahrzeugen an die elektrischen Energienetze. Dabei handelt es sich um Systeme, bei denen Elektrofahrzeuge sich nicht nur schnell aufladen, sondern auch die in der Batterie gespeicherte Energie wieder abgeben und so zum Lastmanagement verwendet werden können.

Die im TTZ-EMO entwickelten leistungselektronischen Systeme können in vielfältiger Weise zur Gestaltung der Energiewende in Bayern eingesetzt werden. Überall dort, wo elektrische Energie eingespeist, entnommen oder umgewandelt wird, sind zunehmend leistungselektronische Stellglieder im Einsatz. Dieser Prozess beginnt bei der Einspeisung regenerativer Energien in die Stromnetze, geht über die Umwandlung für den Transport, zum Beispiel über Gleichspannungsleitungen, und endet beim netzkonformen Entnehmen elektrischer Energie beispielsweise zum Laden von Elektrofahrzeugen oder zum Versorgen von industriellen Verbrauchern.

Im Rahmen der Energiewende in Bayern wird elektrische Energie aus eher konstant arbeitenden Großkraftwerken zunehmend durch dezentrale, volatile, regenerative Energien aus Wind, Sonne und Biomasse ersetzt. Das elektrische Versorgungsnetz wird dadurch anders als ursprünglich geplant belastet. Eine große Anzahl von Elektrofahrzeugen ist hierbei durchaus in der Lage, Schwankungen im Netz auszugleichen oder Energie aus Photovoltaikanlagen für den Abend und die Nacht zwischen zu speichern. In Deutschland sind derzeit ca. 40 Millionen Pkw mit klassischem Verbrennungsmotor zugelassen, die im Schnitt die meiste Zeit nicht genutzt werden.

Kontakt

Sebastian Raab, Martin Hofmann
Tel: 0931 3511 - 8324 (Sekretariat Fr. Römling) oder - 8333
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
E-Mail: sebastian.raab[at]@fhws[dot].de

Website: http://ttz.fhws.de/