Pressemitteilung

 

25.07.2018

Pschierer: "Energiewende in Bayern kommt voran - große Fortschritte bei der Effizienz"
Energieminister Franz Josef Pschierer legt Fortschrittsbericht 2016/17 vor

MÜNCHEN   Bayern hat bei der Umsetzung der Energiewende beachtliche Fortschritte gemacht. Das geht aus dem neuen „Fortschrittsbericht 2016/17 zum Umbau der Energieversorgung“ des Bayerischen Energieminister Franz Josef Pschierer hervor.

 

„Der Bericht zeigt, dass Bayern bei der Energiewende große Fortschritte macht. Die Bedeutung der erneuerbaren Energien im Gesamtsystem steigt kontinuierlich “, betont Pschierer.

 

So lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch im Jahr 2016 bereits bei 19,8 Prozent. „Damit werden wir unser Ziel, den Anteil der Erneuerbaren bis zum Jahr 2025 auf 20 Prozent zu erhöhen, bereits früher erreichen können“. Auch der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung in Bayern ist seit 2010 von 25,9 Prozent auf 43,3 Prozent im Jahr 2016 deutlich gestiegen.

 

Besonders große Fortschritte konnten bei der Energieeffizienz erzielt werden. „Unser Ziel, den Primärenergieverbrauch in Bayern bis 2025 um zehn Prozent gegenüber 2010 zu senken, ist mit aktuell acht Prozent schon jetzt in greifbarer Nähe“.

Das sei vor allem auch der zielgenauen Förderpolitik der Staatsregierung zu verdanken, erklärt Pschierer: „Unsere Effizienzförderprogramme sind sehr erfolgreich und werden ständig den aktuellen Entwicklungen angepasst. Für unser 10.000 Häuser Programm haben wir etwa die Antragsfristen bis Ende des Jahres 2018 verlängert und die Kopplung an die KfW-Förderprogramme aufgehoben. Auf diese Weise sind die Antragssteller nicht mehr gezwungen, Förderdarlehen bei der KfW aufzunehmen, die wegen der Niedrigzinsphase für viele Bauherren aktuell kaum Vorteile bieten.“

 

Der Fortschrittsbericht 2016/2017 dokumentiert die Entwicklung beim Umbau der Energieversorgung der letzten beiden Jahre vor dem Hintergrund der energie- und klimapolitischen Ziele des Bayerischen Energieprogramms. Den Fortschrittsbericht erhalten Sie hier.

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Pressemitteilung-Nr. 125/18

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