Pressemitteilung

 

15.05.2019

Aiwanger: "Der Bund hat es in der Hand, für Akzeptanz vor Ort zu sorgen"
Ostbayernring bei Schwandorf unter die Erde verlegen

MÜNCHEN / SCHWANDORF   Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert vom Bund eine zügige Novellierung des Bundesbedarfsplangesetzes. In einem Schreiben hat er sich an den Energiestaatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Andreas Feicht, gewandt. Darin fordert er ein Erdkabelpilotprojekt für Wechselstrom beim Ausbau des Ostbayernrings im Raum Schwandorf. Aiwanger erklärt: „Unser Ziel ist es, eine Erdverkabelung des Ostbayernrings im Bereich Schwandorf zu erreichen, wie es von den Bürgern vor Ort berechtigterweise gefordert wird. So werden die Eingriffe in das Landschaftsbild verringert. Das ist technisch möglich und sollte unverzüglich berücksichtigt werden.“

 

Dazu sei jedoch eine Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes notwendig, die nun vom Bundeswirtschaftsministerium angestoßen werden müsse, so Aiwanger. „Wenn der Bund nicht alles tut was möglich ist, schadet das einer zügigen Realisierung mehr als die Verzögerung durch die nötigen Änderungen im laufenden Planungsprozess“, sagt Aiwanger voraus.

 

Der neue Ostbayernring wird als leistungsstärkerer Ersatzneubau die bestehende Übertragungsleitung von Redwitz in Oberfranken über Mechlenreuth und Etzenricht nach Schwandorf in der Oberpfalz ersetzen. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren bei den Regierungen von Oberfranken und der Oberpfalz.

 

Dr. Anton Preis, Pressesprecher

Tel.: 089/2162-2290

anton.preis@stmwi.bayern.de

 

 


Pressemitteilung-Nr. 136/19

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